Arbeitskreis Studium Populärer Musik e.V.

     

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www.gfpm-samples.de

Ma-studiengänge mit Profil in der Popularmusikforschung im deutschsprachigen Raum

Institution Studiengang (externe Links) Studiengebühr
Berlin, Humboldt-Universität MA Musikwissenschaft
Vertiefungsrichtung: Populäre Musik
keine
Bonn, Universität MA Sound Studies 500€/Semester
Gießen, Universität MA Angewandte Musikwissenschaft
Profil: Populäre Musik und Medien
keine
Paderborn, Universität MA Populäre Musik und Medien keine
Weimar, Hochschule f. Musik /
Jena, Universität
MA Musikwissenschaft
Profil: Geschichte des Jazz und der populären Musik
keine
 

Berufsorientierte MA-Studiengänge in Deutschland

Institution Studiengang (externe Links) Studiengebühr
Hannover, Hochschule f. Musik, Theater u. Medien, MA Musik und Medien 500€/Semester
Karlsruhe, Hochschule f. Musik MA Musikjournalismus im Rundfunk 500€/Semester
Mannheim, Popakademie MA Popular Music
keine
Mannheim, Popakademie
MA Music and Creative Industries
keine

 

Internationale MA-Studiengänge (under Construction!)

Institution Studiengang (externe Links)
CAN: London, ON; University of Western Ontario MA Popular Music & Culture
UK: Glasgow, University MLitt Popular Music Studies
UK: Guildford, University of Surrey MRes/MPhil Musicology
UK: Liverpool, Hope University MA The Beatles, Popular Music and Society
UK: London, City University MA Popular Music Studies

weitere internationale Studiengänge s. Übersicht des IASPM

 

Details:

Humboldt Universität Berlin,
Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft

MA Musikwissenschaft

Das Institut hat uns leider keine Details mitgeteilt.
Siehe www.musikundmedien.hu-berlin.de

Kontakt: Jens Papenburg, jens.papenburg[at]gmx.net

 

Universität Bonn,
Abteilung für Musikwissenschaft / Sound Studies (IfK)

MA Sound Studies

Die Abteilung für Musikwissenschaft / Sound Studies ist Teil des Institutes für Sprach-, Medien- und Musikwissenschaft. Das besondere Profil der Abteilung liegt in der kultur- und medienwissenschaftlichen Akzentuierung der Musikwissenschaft. Der Begriff Sound Studies, der die alte Bezeichnung Musikwissenschaft nun ergänzt, ist daher als Pendant zu Cultural Studies oder Media Studies zu verstehen. Er signalisiert die Orientierung an neuer inter- und transdisziplinärer Forschung und verweist zugleich darauf, dass die Abteilung sich Phänomenen von Klanglichkeit oder ‚organized sound’ in einem umfassenderen Sinne widmen möchte. Die Forschungsaktivitäten der Abteilung sind eng verbunden mit dem Zentrum für Kulturwissenschaft.

Hinsichtlich späterer professioneller Tätigkeiten eröffnen die vermittelten Spezialkompetenzen im Bereich von Musik und Sound als (auch wirtschaftlich) wichtigem Faktor unserer Gegenwartskultur Berufsperspektiven im Bereich der klassischen wie auch neuen Medien (z.B. Print, Rundfunk, Fernsehen bzw. Internet, Crossmedia-Plattformen), in Bereichen der Musikproduktion, -präsentation und -distribution (z.B. Verlage, Phono-Industrie und Musikhandel), aber auch auf dem Gebiet redaktioneller, konzeptioneller und organisatorischer Aufgabenstellungen (z.B. Museen, Festivals, Musikportale, Musikinstitutionen).

Studienvoraussetzungen:

Zum Studium im Masterstudiengang "Sound Studies" können zugelassen werden:
a) Absolventinnen und Absolventen von BA-Studiengängen der Universität Bonn, die den Minor/das Begleitfach „Ästhetische Kommunikation – Musikwissenschaft“ abgeschlossen haben;
b) Absolventinnen und Absolventen anderer Universitäten, Kunsthochschulen oder Pädagogischen Hochschulen, die einen Hochschulabschluss in einem musikpraktischen, musikpädagogischen oder musik-, medien- oder kulturwissenschaftlichen Studiengang erworben haben;
Voraussetzung für die Zulassung ist darüber hinaus der Nachweis der besonderen Eignung, der in einem separaten Verfahren zu erbringen ist. Bei Bewerberinnen und Bewerbern, die das B.A.-Begleitfach „Musikwissenschaft“ an der Universität Bonn mit einer Durchschnittsnote von mindestens 2,0 abgeschlossen haben, gilt die Eignung als festgestellt.

Kontakt: Dr. Volkmar Kramarz, vkramarz@uni-bonn.de

 

Justus-Liebig-Universität Gießen,
Institut für Musikwissenschaft / Musikpädagogik

MA Angewandte Musikwissenschaft, Profil: Populäre Musik und Medien

Der Master-Studiengang Angewandte Musikwissenschaft ist anwendungsorientiert und praxisnah. Im Vertiefungsbereich „Populäre Musik und Medien“ stehen verschiedene Dimensionen der medialen Präsentation von Populärer Musik von den alten Neuen Medien bis zum Internet im Mittelpunkt der Betrachtung. Die Studierenden erarbeiten Einblicke in Institutionen und Strukturen der Vermittlung, in die Produktion und Reproduktion oder juristische und ökonomische Aspekte von Musik im medialen Kontext. Durch das Erteilen von Lehraufträgen an profilierte Praktiker, das Abhalten von Gastvorträgen zu aktuellen musikkulturellen Fragestellungen, durch Forschungskontakte und -kooperationen mit Forschungs-, Medien- und Bildungsinstitutionen sowie die obligatorischen Praktika findet eine permanente Rückkoppelung zwischen Universität und Praxis statt, was eine Anpassung an Anforderungen und Bedürfnisse des Arbeitsmarktes garantiert.

Der Studiengang besteht aus acht Modulen.

  • Populäre Musik und Medien I
  • Populäre Musik und Medien II
  • Musik der Gegenwart II
  • Historische Musikwissenschaft II
  • Systematische Musikwissenschaft IV
  • Berufsfeld-/Tätigkeitsfeldpraktikum I
  • Berufsfeld-/Tätigkeitsfeldpraktikum II
  • Master-Thesis

Des Weiteren sind mindestens zwei Module in einem oder zwei frei wählbaren wissenschaftlichen Referenzfächern zu absolvieren.

Zulassungsvoraussetzungen:

Für die Zulassung zum Master-Studiengang werden folgende Bachelor-Studiengänge anerkannt:

  • Musikwissenschaft
  • Musikpädagogik
  • Geschichts- und Kulturwissenschaften mit dem Hauptfach Musikwissenschaft oder Musikpädagogik.
Darüber hinaus werden folgende akademische Abschlüsse als gleichwertige Zulassungsvoraussetzung anerkannt:
  • Lehramt an Gymnasien mit Hauptfach Musik
  • Kulturwissenschaften mit Hauptfach Musik
  • Medienwissenschaften mit Hauptfach Musik.
Der Prüfungsausschuss kann weitere Studiengänge nach Einzelfallprüfung und ggf. zusätzlicher bestandener Eingangsprüfung als gleichwertig anerkennen. In jedem Fall ist eine Prädikatsnote erforderlich.

Der Studiengang ist nicht zulassungsbeschränkt. Die Bewerbung muss bis 15.07. beim Studierendensekretariat der Universität Gießen eingehen.

Studienberatung:

Anja-Maria Hakim, 0641-9925113, Anja-Maria.Hakim@musik.uni-giessen.de

 

Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover,
Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung

MA Musik und Medien

Das Masterstudium besteht aus einer Aufbau- und einer Projektphase mit insgesamt sechs Modulen. In der Aufbauphase geht es nach einem Einführungsmodul vor allem darum, die neuen Studierenden, die aus der Musikwissenschaft kommen, mit zentralen Forschungsergebnissen und Methoden der Kommunikationswissenschaft vertraut zu machen. BA-Absolventen aus kommunikationswissenschaftlichen Fächern wiederum beschäftigen sich ausgiebig mit Musikwissenschaft. Im dritten Modul erwerben alle gemeinsam intensive Kenntnisse auf den Gebieten Management und Journalismus/PR. Erst im zweiten Studienjahr, der Projektphase, spezialisieren Sie sich auf Kommunikationspraxis oder Management. Von besonderer Bedeutung wird nun Ihre professionelle Ausbildung an und in Projekten. Dies können Forschungsvorhaben, konzeptionelle Arbeiten oder journalistische Produktionen sein.
Ein Beispiel für ein regelmäßiges Projekt mit starkem popmusikalischem Bezug ist die Planung und Durchführung des jährlich stattfindenden Hannoveraner Song-Contests „Hören!“

Zugangsvoraussetzungen:

Die Zulassung zum Masterstudiengang Medien und Musik setzt in jedem Falle einen akademischen Abschluss mindestens mit der Bewertung „gut“ (2,5) in einem der folgenden grundständigen Studiengänge voraus:

- Kommunikations-, Journalistik- oder Medienwissenschaft;
- Musikwissenschaft oder musikbezogener künstlerisch-wissenschaftlicher Studiengang;
- Musikbezogener Studiengang mit musikwissenschaftlichen, musikpädagogischen oder anderen für den Master Medien und Musik elementaren wissenschaftlichen Anteilen von mindestens 20 Leistungspunkten.

Erwartet werden außerdem:

- eine besondere Eignung für die Gegenstände des Studienganges Medien und Musik;
- ausreichende deutsche Sprachkenntnisse (TestDaF – TND 4+5 oder vergleichbare Prüfung auf Niveaustufe C1, bspw. DSH 2). Dies gilt für Bewerber, die weder eine deutsche Hochschulzugangsberechtigung besitzen noch ihren ersten Studienabschluss an einer deutschsprachigen Hochschule erworben haben.

Kontakt: gunter.reus@ijk.hmt-hannover.de, catherina.duerrenberg@ijk.hmt-hannover.de
 

Popakademie Baden-Wüttemberg,
MA Popular Music sowie MA Music and Creative Industries

alle Infos siehe:

MA Popular Music

MA Music and Creative Industries


Universität Paderborn,
Fakultät für Kulturwissenschaften / Fach Musik

MA Populäre Musik und Medien

Der MA-Studiengang „Populäre Musik und Medien“ ermöglicht generell eine wissenschaftlich-analytische, Disziplinen übergreifende Vertiefung im Bereich der Analyse und Reflexion populärer Musik. Dabei gibt es die Wahlmöglichkeit einer eigenen individuellen Profilschärfung: Eine Intensivierung der wirtschaftswissenschaftlichen und medienökonomischen Anteile in Richtung Popmusik- und Kultur-Management bzw. wirtschaftswissenschaftlicher Popularmusikforschung oder eine Vertiefung der kulturwissenschaftlichen Studienanteile in Richtung Journalismus, künstlerischer Tätigkeit oder medienkultur- und musikwissenschaftlich fundierter Popularmusikforschung.

Die Modulbezeichnung lauten im Einzelnen:

M1 Kontexte: Populäre Musik und aktuelle Medienentwicklungen,
M2 Popularmusikforschung: Theorien und Methoden,
M3 Texturen: Analyse populärer Musik,
M4 Musik- und Medienpraxis / Musikjournalismus,
M5 Musik- und Kulturmanagement,
M6 Perspektiven: Populäre Musik im soziokulturellen Wandel,

wahlweise:
M7 Medienkultur
M8 Medienökonomie oder
M9 Kulturwissenschaftliche Vertiefung

Zugangsvoraussetzungen:

Erfolgreicher Abschluss des Bachelorstudiums Populäre Musik und Medien oder eines vergleichbaren Studiums mit erkennbaren Studienanteilen an Popmusik. Der Prüfungsausschuss legt im Einvernehmen mit den auswärtigen BewerberInnen fest, welche zusätzlichen Prüfungsleistungen als weitere Einschreibungsvoraussetzungen ggf. erbracht werden müssen. Bewerbungsfrist für das jeweilige Wintersemester ist der 15. Juli desselben Jahres.

Kontakt: Christoph Jacke, Warburger Str. 100, 33098 Paderborn. Tel.: +49 (0) 5251-602960, christoph.jacke@uni-paderborn.de

 

Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar / Friedrich-Schiller-Universität Jena,
Institut für Musikwissenschaft
MA Musikwissenschaft, Profil: Geschichte des Jazz und der populären Musik

Ziel des Masterstudiengangs Musikwissenschaft mit dem Profil Geschichte des Jazz und der populären Musik ist die Befähigung zum selbständigen wissenschaftlichen Arbeiten in den Bereichen Jazz und populäre Musik. Im Weimarer MA-Profil werden Jazz und populäre Musik nicht als voneinander unabhängige Musikrichtungen angesehen, sondern in einer historischen Perspektive aufeinander bezogen. Das Studium eröffnet neben Tätigkeiten an Hochschulen und in Forschungsprojekten zahlreiche berufliche Möglichkeiten u.a. im Bereich der Medien (Printmedien, Hörfunk, Fernsehen, Internet) und in der Musikwirtschaft (Plattenlabels, Musikverlage usw.)

Der Masterstudiengang setzt sich zu annähernd gleichen Teilen aus profilspezifischen Lehrveranstaltungen und aus einem Kernbereich Musikwissenschaft zusammen.

In den profilspezifischen Lehrveranstaltungen zur Geschichte des Jazz und der populären Musik erfolgt eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit verschiedenen Genres und Stilen des Jazz und der populären Musik einschließlich ihrer Produktions-, Distributions- und Rezeptionsprozesse sowie ihrer sozialen, ethnischen, regionalen, ökonomischen und medialen Kontexte. Dabei geht es um Musikwirtschaft, Medientechnologien und Medieninstitutionen ebenso wie um die sich historisch wandelnden genrespezifischen Milieus und Szenen von Musikern und Hörern. Als methodische Grundlagen dienen adäquate Verfahren der Analyse und Interpretation von Tonträgern, Texten, Bildern und Filmen sowie Methoden der empirischen Sozialforschung und Ethnographie. Im Tonstudio der Hochschule können zudem praktische Erfahrungen in der Musikproduktion gesammelt werden.

Ziele des Studiums sind im Einzelnen:

- umfassende Kenntnisse der musikalischen Gestaltung (Klang, Rhythmus, Melodik, Harmonik, Form) in verschiedenen Stilen und Genres des Jazz und populärer Musik unter besonderer Berücksichtigung von technologisch und medial geprägten Schaffens-, Vermittlungs- und Rezeptionsprozessen

- die Fähigkeit zur selbständigen Quellenrecherche (Tonträger, Musikzeitschriften, Oral History usw.), zur Analyse von Musik auf Tonträgern sowie zur Konzeption, Durchführung und zur Durchführung eigener empirischer Forschungsvorhaben (Befragungen, Fallstudien, Interviews, teilnehmende Beobachtung u.a.)

- eine kritische Vertiefung des Fachwissens und der wissenschaftlicher Arbeitsmethoden anhand aktueller Forschungsfragen und ausgewählter Themengebiete aus der Jazzforschung und der Erforschung populärer Musik

- eine kritische Auseinandersetzung mit interdisziplinären Ansätzen der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Jazz und populärer Musik, u.a. in den Geschichtswissenschaften, den Medienwissenschaften, der Ethnologie, der Soziologie und der Psychologie.

In den Lehrveranstaltungen des Kernbereichs Musikwissenschaft geht es um eine Vertiefung des Fachwissens und der musikwissenschaftlicher Arbeitsmethoden anhand ausgewählter Themengebiete aus der historischen und systematischen Musikwissenschaft, so um den Erwerb von Kenntnissen einzelner Epochen, Gattungen, Komponisten, Musiker einschließlich der jeweiligen musikalischen Strukturen und der kultur- und sozialgeschichtlichen Kontexte, um Fragestellungen und Methoden der Musikästhetik, der musikalischen Akustik, der Musikpsychologie und der Musiksoziologie.

Der Studienplan umfasst die folgenden zehn Module (je 10 LPs + Masterarbeit 30 LPs):

- Spezialkompetenz I: Transkribieren, Analyse, Tonstudiotechnik (drei Übungen)
- Spezialkompetenz II: Geschichte Jazz/populäre Musik (Vorlesung und Seminar)
- Methodendifferenzierung: Analysemethoden, empirische Forschungsmethoden (zwei Seminare)
- Forschungsseminar und Forschungsprojekt Jazz/populäre Musik
- Musikalische Schaffens- und Rezeptionsprozesse (Vorlesung und Seminar)
- Systematische Musikwissenschaft (Vorlesung und Seminar)
- Historische Musikwissenschaft I (Vorlesung und Seminar)
- Historische Musikwissenschaft II (zwei Seminare)
- Kolloquium (2x)
- Masterarbeit

Besonderheit:
- enge Kooperation mit dem Lippmann+Rau-Musikarchiv Eisenach (http://www.lr-musikarchiv.de)

Ansprechpartner:
Inhaltliche Fragen: Prof. Dr. Martin Pfleiderer, martin.pfleiderer@hfm-weimar.de
Formale Fragen (Bewerbung etc.): Stefan Menzel, stefan.menzel@hfm-weimar.de

Zugangsvoraussetzungen:

In der Regel ein BA-Studienabschluss Musikwissenschaft und Kenntnis zweier Fremdsprachen